Mit dem vorläufigen Wahlergebnis von 7,6% hat die freie rot-grüne Liste SÖS Ihren Sitz im Gemeinderat erfolgreich verteidigt und im Vergleich zur letzten Wahl 2019 sogar noch leicht, um rund ein Prozent, zugelegt. Das Ziel, in den neuen Gemeinderat als Fraktion einzuziehen, wurde indes leider erneut knapp verfehlt.
Spitzenkandidat René Niess resümiert: „Wir haben mit einer starken Liste einen guten Wahlkampf gemacht und die richtigen Akzente gesetzt.“ Dass es nun doch nicht, wie erhofft, zu einem zweiten Ratssitz gereicht hat, führt er vor allem auf den allgemeinen Rechtsruck bei dieser Wahl zurück, der in ganz Europa und auf allen Ebenen zu Gewinnen bei konservativen und rechten Parteien geführt hat. Niess gibt sich allerdings weiterhin optimistisch: „Die letzten 5 Jahre als Einzelgemeinderat waren hart, doch wir werden auch weiterhin konsequent für ein soziales und ökologisches Salach streiten!
Für Jan Walla (Listenplatz 2) ist die jetzige Situation aber sowieso nicht vergleichbar: „SÖS hat sich in der vergangenen Legislaturperiode bereits einen Namen gemacht und auf dieses stabile Fundament kann unsere rot-grüne Liste nun die kommenden 5 Jahre lang aufbauen. Das politische Engagement unserer Kandidaten für Salach ist jedenfalls ungebrochen, ob mit oder ohne Mandat.“
SÖS war dieses Mal mit insgesamt 6 Personen angetreten, auf die sich die Stimmen wie folgt verteilt haben: René Niess 1.135, Jan Walla 897, Patrick Klink 590, Martin Schweiger 582, Carsten Wiesbrock 608 und Helge Nockher 582.